muyota

Viele Bewegungsmenschen, die sich im Laufe ihres Lebens mit ihrem Körper, dem Geist und der Seele

auseinandersetzen, finden nach Jahren der Erfahrungen und Eindrücke zu einer individuellen Bewegungsform.

So ist es auch mir nach vielen Jahren des Lehrens und Lernens ergangen:

Seit 30 Jahren unterrichte ich - oder besser gesagt - leite ich Menschen dazu an, den eigenen Körper zu erspüren dem Individuum Ausdruck zu verleihen, aber auch sich zu dehnen und die Muskulatur zu trainieren. Vor allem aber, begleite ich Menschen dabei, den eigenen Körper zu betanzen. 

Auf meinem Weg dahin haben mich viele verschiedene Lehren und Lehrer begleitet und geprägt, sodass ich nun als Tanztherapeutin selbst für mich eine krönende Bewegungsform gefunden habe:

muyota - Ein ganzheitliches Sein - erlernt durch das Hören, Fühlen und Erleben.
Auf eine sehr eigene Weise.


Bei genauerer Betrachtung ist muyota eine Kombination aus Musik, Yoga der Achtsamkeit und natürlich Tanz. 
Ziel dieser Bewegungsform ist der Ausdruck von Erfahrungen, Emotionen und Erlebnissen. Die drei Elemente der muyota-Bewegungslehre stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Keines davon soll nur als Vehikel verwendet sein, denn dann wären die Bewegungen unvollständig.

Tanz und Musik erscheinen stets in einer symbiotischen Verbindung und werden nun durch die Achtsamkeit des Yogas zu einer einmalig bewussten Bewegungsform. So kann muyota dazu dienen, Körper, Geist und Seele zu gesunden und zu beleben.

Die Musik

Unser Körper liebt Musik. Über Musik haben wir die Möglichkeit, Erlebnisse und Erinnerungen in unserem Körper präsent zu halten. Durch wiederholtes Hören von Musik können Gefühle jederzeit von unserem Körper in die Gegenwart erinnert werden.

Positive Botenstoffe werden bei der Rezeption von Musik im Gehirn ausgeschüttet und in den Körper weitergeleitet. Dies kann über reines Wohlbefinden bis zum Zustand der Heilung führen.

Die Effekte der Musik und der damit beinhalteten Gefühle und Antriebe werden in der Bewegungslehre von Muyota erlernt und ausgedrückt.

Das Yoga der Achtsamkeit

Yoga ist so verschieden, wie es Menschen gibt.

muyota wendet eine Yogaform an, in der es vor allem darum geht, den eigenen Körper zu erspüren, von innen erlebbar zu machen und ihn vom eignen Geist durchfluten zu lassen.

Es geht dabei weniger darum, die einzelnen Figuren oder Bewegungsabläufe des Yoga streng zu beherrschen, sondern um die Erfahrung, sich selbst Zeit zu geben, sich zu fühlen, den Atem fließen zu lassen und sich in seiner Einzigartigkeit als Mensch zu erfahren und lieben zu lernen.

Mit diesem Blick auf das Yoga der Achtsamkeit wird im muyota erlernt, wie es gelingen kann, im Alltag mit all seinen Routinen und Verpflichtungen ein Bewusstsein für die eigene Kraft zu erlangen.

Zu guter Letzt: der Tanz

Tanz ist eine sehr komplexe Bewegungsform. Tanzlehren zielen darauf ab, den Körper zu schulen, Bewegungsabläufe zu üben und sie unter Berücksichtigung der eigenen Gefühlswelt in das Körpersystem einzufügen.

Der Tanz nach dem muyota versteht sich dabei aber nicht als reines Tanztraining oder strenge Bewegungsschule. Er stellt eine Erweiterung des persönlichen Bewegungsrepertoires dar, bei dem auch organische und muskuläre Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Und auch hier steht wieder die individuelle tanzende Person im Mittelpunkt. Eine Person mit Erfahrungen, Gefühlen, Einstellungen, Bewegungserfahrungen und vielleicht auch medizinischen Befunden.

Die zentrale Botschaft dabei ist:

Jeder kann tanzen!

H.Roßner 2016